Afrikaforschung Rhein-Main

Eine Gruppe von Menschen in einer afrikanischen Landschaft. Bild: Nourou Soulemane Yorou

Bild: Nourou Soulemane Yorou

Mit der Kooperation Afrikaforschung Rhein-Main bündeln die Goethe-Universität Frankfurt, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Technische Universität Darmstadt ihre Kräfte im Bereich der Afrikaforschung. Der Verbund ist hochgradig interdisziplinär: Neben der Ethnologie und der Afrikanistik beteiligen sich unter anderem die Linguistik, die Filmwissenschaften und die Literaturwissenschaften, die Geografie, die Botanik und die Wirtschaftswissenschaften an dem Austausch. Dreh- und Angelpunkt der im Mai 2016 beschlossenen Kooperation Afrikaforschung Rhein-Main ist das Frankfurter Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF), in dem viele Fäden zusammenlaufen. In 2021 haben die Universitäten Mainz und Frankfurt den gemeinsamen Bachelor-Studiengang „Afrikanische Sprachen, Medien und Kommunikation“ eingeführt. Dieser Studiengang ermöglicht es den Studierenden, zwei afrikanische Sprachen zu erlernen und Narrative und Diskurse mit Bezug zu Afrika zu analysieren, einschließlich der Geschichte der Afrikaforschung. Der Studiengang kann als Haupt- oder Nebenfach studiert werden. 

Ebenfalls seit 2021 erforscht das BMBF-Verbundprojekt CEDITRAA (Cultural Entrepreneurship and Digital Transformation in Africa and Asia) die digitale Transformation der Kulturproduktion in Westafrika und Ostasien. Das interdisziplinäre Projekt verbindet zum ersten Mal die Afrika- und Asienwissenschaften und Forschungszentren in Frankfurt und Mainz, nämlich das ZIAF und das IZO (Interdisziplinäres Zentrum für Ostasienwissenschaften) der GU mit dem Georg Foster Forum der JGU. Das Projekt befindet sich seit Jahresbeginn 2025 in seiner zweiten Phase. Ein größeres gemeinsames Verbundprojekt zur Thematik der Kulturindustrien ist in Planung. 

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